Friday, August 04, 2006

Artlantica-Ökohof - eine Berliner Selbstbauinitiative


















Ziele: Aufbau einer Lebensgemeinschaft in Mevenstedt

* Aufbau des Gemeinschaftsgebäudes mit integriertem Naturheilzentrum

* Aufbau des öklogischen Wohnprojektes in Etappen

* Schaffung von 5-7 Vollexistenzen für das Projektträger-Team

Das Artlantica-Projektträgerteam ist eine Selbstbau-Initiative, bestehend aus 5-10 aktiven Mitgliedern, die gemeinsam die Startup-Finanzierung sicherstellen und unter Leitung der zu gründenden „Artlantica Genossenschaft eG.“ das Projektmanagement übernehmen und die einzelnen Gebäude, beginnend mit dem Gemeinschaftshaus/ Naturheilzentrum aufbauen.

Die Projekt-Teammitglieder, die eigeninitiativ und freiwillig an der Entwicklung und Realisierung des Artlantica-Siedlungsprojektes arbeiten, wollen sich damit langfristig eine Perspektive auf Arbeit und Einkommen schaffen.

Die Mitglieder bauen sich ihre Wohn- und Arbeitsgebäude in Holz- und Lehmbauweise selbst, die gleichzeitig Treffpunkt, Musterhaus und Projektzentrum werden. Die Mitglieder unterstützen sich bei ihren Vorhaben gegenseitig und schaffen lokale Netzwerke.

Das Projektträger-Team schließt sich in der Rechtsform einer Wohnbau-Genossenschaft mit Sitz in Berlin, Christstrasse 32 A zusammen.

Umsetzung:
Im Gründungsprozess werden innerhalb der Genossenschaft iG (in Gründung) Arbeitsgruppen eingerichtet:

  • AG Genossenschaftliche Existenzgründung
  • AG Natur, Kunst, Kultur, Heilung
  • AG Architektur
  • AG Gesundheit und Heilung
  • AG Gemeinschaftsbildung/Gewaltfreie Kommunikation
2009: Auswahl des Projektträger-Teams aus dem Kreis der Artlantica- Interessenten, das gemäß dem Projektentwicklungsplan für die schrittweise Entwicklung und bauliche Umsetzung des Wohnprojektes verantwortlich zeichnet.

Das Projektträger- Team gründet die Genossenschaft, beplant das Siedlungsgelände und baut das erste Gemeinschafts-Reihenhaus in Lehmbauweise.

Das aus Fachleuten zusammengesetzte und in Arbeitsgruppen organisierte Team wird das Baugenehmigungsverfahren, die Erstellung der baulichen Anlagen und die Vermarktung des geplanten Wohnprojektes übernehmen. Das Führungsorgan und die Leitung des Projektträger-Teams übernimmt der zu wählende Vorstand der zu gründenden „ Artlantica Genossenschaft eG“.


Finanzierung

Die Projektträger-Akteure bringen zusammen das Anfangs-Investment in Höhe auf:

* Bau des Spiral-Reihenhauses in Selbstbauweise 50.000

* Lebenshaltungskosten für 12 Monate 35.000

Summe € 75.000


Einnahmen des Projektträger-Teams
(unter Einbeziehung der speziellen Qualifikationen)

* Erlöse aus Planung- und Baumaßnahmen für weitere Siedler und Betreiber

* Entwicklung und Verkauf von Produkten und Dienstleistungen aus dem Naturheilbereich für den lokalen, regionalen Markt

* Beratung und Unterstützung von Gemeinschaftssuchenden und -Projekten

* Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten des Siedlungsgeländes

* Veranstaltung von Lehmbau-Workshops, Heilungs-Seminaren

* Verkauf von Genossenschafts- und Geschäftsanteilen


Kontakt: Dipl.-Ing. Jürgen Schmidt

Lehmfactory Berlin, Christstrasse 32 A in 14059 Berlin- Am Charlottenburger Schloss

Tel.: +49(0)30 60401600

Fax: +49(0) 1805 323266 31399

Homepage: Artlantica-Ökohofprojekt

EMail: artlantica@freenet.de

Wednesday, March 29, 2006

Schritte zur Realisierung

Kontakt: http://people.freenet.de/artlantica

Dipl. -Ing. Jürgen Schmidt


Ökonomie & Finanzierungsmodell

Für Grundstückskauf, Sanierung der Gebäude und Neubauten sowie die Kultivierung der Freiflächen ist normalerweise en hohes anfängliches Investitionsvolumen zu erwarten, das mit folgenden Finanzierungsmodell realisiert werden kann:

1) 20% Eigenmittel (Eigenkapitalbildung über die Zeichnung von Genossenschaftsanteilen

2) 20% Förderung für ein ökologisches Gesamtkonzept inkl. Versorgung, Energie, Bau und Erschließung

3) 40% externe Investitionen in baubiologische, gemeinschaftlich genutzte Immobilien und auch Gewerbeimmobilien (Eco Business-Park mit Läden und Büros) durch private Investoren, Investmentgesellschaften, Bausparkassen, Krankenkassen, Wirtschaftsverbände oder Beteiligungsgesellschaften

4) 20% teils zinsgünstige Kredite für Ökoprojekte

Einnahmequellen

Den laufenden Ausgaben von Zinsen, Tilgung, Betriebskosten und Lebenshaltungskosten stehen folgende Einnahmequellen gegenüber:

- Das Gästehaus wird so konzipiert, das ein kostendeckender Betrieb durch Seminargäste, langfristige Vermietungen, Bewohner auf Probe und Urlauber möglich wird.

- Das umfangreiche Wissen von Dorfbewohnern im Bereich Gesundheitswesen und Ökologie wird durch ein großes Seminarangebot nach außen transferiert.

- Ernteland, Gärtnerei und Bioladen werden aufgrund des minimierten Arbeitseinsatzes für Pflege und Ernte der Permakultur- Produkte ebenfalls kostendeckend arbeiten können.

- Das Dorf bietet günstige Voraussetzungen für die Ansiedlung von Gewerbe, Handel und Dienstleistung, die ökologisch oder gesundheitlich orientiert sind. Die Arbeitskräfte dieser Betriebe sollen möglichst im Dorf wohnen. Beispiele dafür sind Praxen für Naturheilkunde, Planungsbüros für Energietechnik, Baubiologie und Architektur (Naturbauweise), Holzwerkstätten, Baumärkte etc.

- Vollwertrestaurant mit Produkten aus eigenem Anbau.

Vorteile für die Gemeinde

Das vorliegende Konzept beinhaltet gesundheitliche, soziale und ökologische Aspekte. Dies bringt nicht nur den Bewohnern des Ökodorfes, sondern auch der umliegenden Nachbarschaft viele Vorteile. Das Dorf wird reges Interesse bei Öffentlichkeit und Medien wecken. Dadurch ergibt sich für die Gemeinde, die da Ökodorf beherbergt, ein starker Imagegewinn und Werbeeffekt.

Dies wirkt sich positiv auf den Fremdenverkehr aus. Neben dem Umsatz, die die Besucher erbringen, liefern auch die im Ökodorf integrierten gewerblichen Betriebe einen Beitrag zur Gewerbesteuer.

Das Dorf bietet bei der Genehmigung von Bebauungsflächen einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Wohnsiedlungen:

Die auf durchgrünten Wohnen und de Reduktion von versiegelten Flächen basierende Siedlungsstruktur schafft zugleich die nach Bauordnung erforderlichen ökologischen Ausgleichsflächen.